Lagerfeuer in der Grossgemeinde Arnstein

Verbrennen von pflanzlichen Abfällen innerhalb und außerhalb der im Zusammenhang bebauter Ortsteile, sowie Abbrennen von Lagerfeuern

 

  1. Verbrennen von pflanzlichen Abfällen innerhalb geschlossener Ortschaften:
    Durch Verordnung der Stadt Arnstein ist es möglich, innerhalb geschlossener Ortschaften holzige Abfälle, die nicht genügend verrotten können, zu verbrennen. Zu diesen Abfällen zählen z.B. Reisig, Äste, Zweige. Holzige Gartenabfälle dürfen nur im getrockneten Zustand und nur auf den Grundstücken verbrannt werden, auf denen sie angefallen sind. Die Verbrennung innerorts ist nur in den Monaten März, April, Mai, September, Oktober und November an Werktagen zwischen 8 und 18 Uhr zulässig.
  2. Verbrennen von pflanzlichen Abfällen außerhalb geschlossener Ortschaften:
    Außerhalb geschlossener Ortschaften gelten die vorgenannten Bestimmungen, jedoch kann ganzjährig an Werktagen während des Tages verbrannt werden.


Weitere Informationen erhalten Sie über das Merkblatt „Abfall-Beseitigung“ des Landkreises Main-Spessart >>> Merkblatt

 

Lagerfeuer

 

Das Abbrennen von Lagerfeuern muss eine Woche vorher schriftlich bei der Stadt Arnstein, Telefon 09363/801-14 angezeigt werden. Als Brennstoff darf nur naturbelassenes, trockenes Holz (das heißt nicht lackiert, beschichtet, eingelassen, imprägniert, usw. – also keine Möbelteile) verwendet werden. Die Verwendung von Altpapier, Altreifen, Kartonagen, Kunststoffen (auch PET-Flaschen) und insbesondere Altölen sowie sonstigen Abfällen als Brennmaterial ist nicht zulässig. Da Getränkedosen und Glasflaschen unbrennbar sind, haben sie in der Feuerstelle nichts zu suchen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie über das Merkblatt „Lagerfeuer“ des Landkreises Main-Spessart >>> Merkblatt

 

Wichtig für alle Feuer:

 

Seit einiger Zeit muss nicht mehr jedes Feuer offiziell angemeldet bzw. der Integrierten Leitstelle Würzburg mitgeteilt werden. Gerade bei größeren Feuern ist es jedoch ratsam den örtlichen Feuerwehr-Kommandanten zu informieren um evtl. Fehlalarmierungen der Feuerwehr zu vermeiden.

 

Offenes Feuer darf im Freien nur entzündet werden, wenn hierdurch für die Umgebung keine Brandgefahr entsteht.

 

Verboten sind Feuer im Wald und im Abstand von 100 Metern von Wäldern, in Naturschutzgebieten, in geschützten Landschaftsbestandteilen, auf Biotopflächen, auf flächenhaften Naturdenkmälern und auf Mager- und Trockenrasen.

 

Bei einer offenen Feuerstätte ist ein Mindestabstand von 5 m zu anderen brennbaren Stoffen z. B. auch Bäumen, Sträuchern und zu Gebäuden aus brennbaren Baustoffen einzuhalten. Von leicht entzündbaren Stoffen, beispielsweise Stroh und Heu ist ein Abstand von mindestens 100 Metern einzuhalten. Beachten Sie die Hauptwindrichtung, bei Trockenheit und starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden, bzw. muss gelöscht werden. Vorsichtig ist beim Anzünden angesagt: "Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!" Niemals Spiritus oder Benzin verwenden!

 

Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden, damit sich dies nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Ein besonderes Augenmerk muss den Kindern gelten: Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr. Ein geeignetes Löschgerät muss bereitgehalten werden. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Feuchtes Material könnte schnell zu einer Rauchbelästigung für die Nachbarschaft werden.
---